Am Samstag, den 18. Mai fanden sich zwei Unterabschnitte im FF-Haus Poysbrunn zusammen, um sich einen Vortrag des Entschärfungsdienst des Bundesministeriums für Inneres anzuhören. Im Anschluss führten diese Unterabschnitte eine Übung mit Pyrotechnik im Steinbruch Falkenstein durch. Dabei wurden den Feuerwehr Mitgliedern präsentiert, wie gefährlich Pyrotechnik sein kann.

Übungs-Szenario: Verkehrsunfall, Bewusstlose Person in einem PKW, der Feuerwerkskörper transportiert!

Als die Feuerwehr Mitglieder am Steinbruch ankamen fanden sie einen jungen Mann vor der seinen Vater hilflos in dem verrauchten PKW zurück lassen musste da er ihn nicht herausbekam. Somit machte sich die FF Poysbrunn, mittels schwerem Atemschutz,auf den Weg die Bewusstlose Person (PUPPE) so schnell wie möglich aus den verrauchten PKW zu retten. Als die Freiwilligen diese Person gerettet hatten kam es auch schon zum Signal für den Rückzug, wegen Gefahr in Verzug. Sekunden später explodierten auch schon die ersten Feuerwerkskörper im PKW, die diesen zum Brennen brachten.

Die Freiwilligen Feuerwehren Falkenstein und Ottenthal führten den Löschangriff von beiden Seiten durch. In der zwischen Zeit richtete die FF-Guttenbrunn den ATS-Anhänger her, die FF-Poysbrunn half ihnen mit der Stromzufuhr mittels Stromaggregat. Wie der PKW gelöscht war, konnte sich ein jedes Feuerwehr Mietglied diesen verheerenden Schaden ansehen und sich selbst ein Bild davon machen.

Diese Übung wurde von zwei Film Teams begleitet, da man so eine Übung / Szenario nicht oft hat.

Die Übungsnachbesprechung fand im FF-Haus Poysbrunn statt, mit einem gemütlichen Ausklang wo man natürlich auch noch ein wenig mit den experten plaudern konnte.

Danke für die großartige Zusammenarbeit!

Unterabschnitt 2:

FF-Altruppersdorf, FF-Föllim, FF-Kleinhadersdorf, FF-Poysbrunn

Unterabschnitt 3:

FF-Falkenstein, FF-Guttenbrunn, FF-Ottenthal